Freiwilliges Qualitätsprofil 2008

Ev. Alters- und Pflegeheim Lehrte
Rosemarie – Nieschlag - Haus

Inhalt
 

1.   Einleitung
 
  1.1 Vorwort
  1.2 Qualität in unserer Einrichtung
  1.3.1 Unser Verständnis von Pflegequalität
  1.3.2 Unser Verständnis von Wohn- und Lebensqualität
  1.4 Qualitätssicherung und Ergebnisse interner und externer Qualitätsprüfungen
 
2.   Leistungsbeschreibung
     
  2.1 Pflege und Betreuung
  2.2 Lage und Ausstattung des Hauses
  2.3 Preise
  2.4 Personalausstattung
  2.5 Ärztliche Versorgung
  2.6 Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit / Einbindung in das Gemeinwesen
  2.7 Mitbestimmung und Autonomie
 
3.   Anregungen und Kritik
     
  3.1 Ihre Bewertung unseres Hauses
 

1. Einleitung

1.1 Vorwort

Die Ursprungsidee, ein Alten- und Pflegeheim in der Eisenbahnerstadt Lehrte zu gründen, entstammt einer Vision unserer Gründerin, Frau Rosemarie Nieschlag. Sie konnte Pastoren und weitere tatkräftige Unterstützer in der Matthäus-Kirchengemeinde in Lehrte mobilisieren.
So wurde im Jahre 1961 das erste Altenpflegeheim der Stadt in Betrieb genommen. Es ist als Einrichtung der vollstationären Dauerpflege zugelassen (Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI für insgesamt 98 Pflegeplätze inklusive eingestreute Kurzzeitpflege).

 

 

Das Heim wurde im Laufe der Jahrzehnte seines Bestehens unter dem Leitgedanken, eine bestmögliche Lebensqualität anzubieten, ständig modernisiert und erweitert.

 

 
1.2. Qualität in unserer Einrichtung

Wenn Menschen sich bei uns nach einem Pflegeplatz erkundigen, hören wir oft, dass unsere Einrichtung weiter empfohlen wurde, dass hier Leben ist, dass eine gute Pflege gemacht wird und dass man sich hier wohl fühlen kann.
Wir freuen uns dies zu hören, und es zeigt uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Nicht zuletzt geschieht dies aufgrund von Qualitätsmaßstäben, die wir uns setzen und stets hinterfragen. Dazu gehört, dass wir uns stetig weiter entwickeln, wie wir dies auch in dem Leitbild festgehalten haben.

Qualität ist eine Frage des Vertrauens

Mit dem Begriff "Qualität" ist die Güte oder Beschaffenheit eines Produktes oder einer Dienstleistung gemeint.
Eine einheitliche Aussage bzw. Ansicht, was Qualität ausmacht, wird es nicht geben. Unsere Sichtweise stellen wir vor mit diesem Artikel.

Pflege ist eine Dienstleistung und unterliegt im Wirtschaftskreislauf denselben Einflüssen wie jedes andere Produkt oder jede andere Dienstleistung auch.

Die Einrichtung arbeitet seit April 2000 im Bereich der Qualitätssicherung nach den Vorgaben der ISO 9000 und des „Diakoniesiegel Pflege“ (DQF).

Bei der Vielzahl der einzelnen Dienstleistungen ist es unser Ziel, eine optimale bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Für die Sicherung und regelmäßige Überprüfung des Qualitätsmanagements wurde ein Koordinationskreis eingerichtet, zu dem die leitenden Mitarbeiter gehören und der regelmäßig alle vier Wochen tagt.
Der Koordinationskreis hat u. a. die Aufgabe, Stärken und Schwächen der Einrichtung aufzuspüren und zu bearbeiten; für ausgewählte Themen werden Qualitätszirkel eingesetzt. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in die Einrichtung zurück gespiegelt und dort einrichtungs-spezifisch verfeinert und umgesetzt.
Konzeptionen und Standards werden kontinuierlich weiterentwickelt sowie deren Einhaltung überprüft.

Die Verantwortung für das Qualitätsmanagement liegt bei der Heimleitung. Ihr stehen die Pflegedienstleitung und der Qualitätsmanagementbeauftragte zur Seite.

 

 
1.3.1 Unser Verständnis von Pflegequalität

In der Pflege wird die besondere Qualität dieser Dienstleistung in erster Linie vom Bewohner wahrgenommen und bewertet. Aber auch die Angehörigen, die Fachkräfte, das Management oder der Träger einer Einrichtung, und nicht zuletzt die Kranken- und Pflegekassen, setzen bestimmte Erwartungen in die Qualität der erbrachten Dienstleistungen.

 

 

Oberstes Gebot unseres pflegerischen Handelns ist die Einbeziehung der individuellen Ganzheitlichkeit des Menschen in Körper, Geist, Seele und seinen sozialen Bedürfnissen.

Unsere Kunden werden gemäß unserem Leitgedanken ganzheitlich betreut. Sie stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir erfüllen diese Aufgabe auf der Grundlage des christlichen Glaubens, sowie der Wahrung der Grundrechte und der Menschenwürde. Niemand wird wegen seiner Herkunft und Religion ausgegrenzt. Der palliative Grundgedanke, der weltanschauliche Grenzen übersteigt, steht deshalb im Mittelpunkt unseres Handelns: Begleitung geben im Leben und im Sterben.

In erster Linie müssen die Zufriedenheit und Lebensqualität der Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt gerückt werden.
Wir bemühen uns deshalb immer wieder, im täglichen Kontakt, in Gesprächen und Befragungen die Bedürfnisse unserer Bewohner kennen zu lernen und dem entsprechend die Pflege zu gestalten.

Die Überwachung und Kontrolle der Pflegequalität obliegt der Pflegedienstleitung. In Absprache mit den verantwortlichen Pflegefachkräften werden regelmäßig Pflegevisiten durchgeführt und dokumentarisch gesichert.
Hauptaufgabe dieses Kontrollinstrumentes ist es, unter Zuhilfenahme der Dokumentation und nach einem Besuch des Bewohners Pflegemaßnahmen zu planen und geleistete Pflege zu überprüfen.
Darüber hinaus werden durch die leitenden Pflegefachkräfte u. a. folgende Qualität sichernde Maßnahmen gewährleistet:
 

  • Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen
  • Überwachung der Einhaltung der Pflegestandards
  • Überwachung der Pflegeplanung und Dokumentation
  • Dokumentation der Dienstübergaben
  • Wöchentliche Dienstbesprechungen im Team.
 
1.3.2 Unser Verständnis von Wohn- und Lebensqualität

Die Wohnqualität geht auf alle Bereiche der Wohnung und des näheren Wohnumfelds ein und zeigt, welche Anforderungen aus der Sicht älterer Menschen an ihre räumliche Umwelt gestellt werden.

Wohnqualität im Alter - was heißt das für uns? Das Haus und seine Umgebung müssen den Erfordernissen und Erwartungen des alten und behinderten Menschen entsprechen. Eine geschmackvolle und dennoch funktional ausgerichtete Inneneinrichtung sowie eine einladende und gehsichere Außeneinrichtung sind Grundvoraussetzung für ein harmonisches Wohnen in dem letzten Lebensabschnitt. Unsere hellen Möbel und vielfältigen Dekorationen in den allgemein zugänglichen Räumen und Fluren erfüllen die hohen Brandschutzanforderungen, und zugleich werden sie von den Bewohnerinnen angenommen.

Warme Farbgebung an den Wänden, ansprechende Bilder und Wanddekorationen und immer wieder Gemäldeausstellungen örtlich ansässiger Künstlerinnen zieren vornehmlich die Eingangs- und Flurbereiche. Wir ermuntern stets die Bewohner, an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung mitzuwirken. Hierbei ist auch der Heimbeirat mitverantwortlich. Für das Gemeinschaftsleben halten wir nicht nur Fernseher, Hifi-Anlagen und Klavier vor, sondern es werden auch oft Kinofilme in entsprechender Leinwandgröße im 150 qm großen Fest-Saal angeboten. Ein ausgefeiltes und vielseitiges Angebot an Aktionen, Veranstaltungen und Festen, sowie die alltägliche Freizeitgestaltung, laden zu einem erlebnisreichen Miteinander ein. Dazu gehören auch Andachten, Sitztanz, Zeitungsrunde und sogar der ausgedehnte Friseurbesuch in unserem Haus. Insgesamt wird das Angebot unterstützt vom Begleitenden und Sozialen Dienst, Ehrenamtlichen und Pflegekräften. Selbstverständlich stellen wir Räumlichkeiten für kleinere Familienfeiern zur Verfügung, in der Cafeteria laden über tausend Buchrücken ein gelesen zu werden, und in unserem Wochenend-Cafe munden nicht nur Cappuccino und heiße Schokolade, sondern auch selbstgebackene Kuchen und Torten. Der weitflächige Garten mit altem Baumbestand lädt ein zu Spaziergängen und auch die vielen Terrassen mit bequemen Sitzmöglichkeiten werden gerne aufgesucht.


Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit Qualität des Lebens vorwiegend der Grad des Wohlbefindens eines Menschen beschrieben. Auch die Erwartung an Zufriedenheit, die jeder Mensch an sein Leben stellt, ist wichtig.

In der letzten Befragung der Bewohner und Angehörigen wurden zum Thema Lebensqualität besonders die folgenden Aspekte positiv hervorgehoben:
 
  • Qualitativ hochwertige Hausmannkost und ein vielseitiges Angebot
    an Trinkbarem
  • Einhaltung notwendiger Hygienerichtlinien, ohne die Umgebung steril wirken
    zu lassen
  • respektvoller Umgang der Mitarbeiterinnen mit den Bewohnern und
    untereinander
  • Stete Ermutigung, Probleme zu äußern und offene Ohren hierfür bei Leitung
    und Qualitätsmanagementbeauftragten vorzufinden
 
1.4 Qualitätssicherung und Ergebnisse interner und externer Qualitätsprüfungen

Maßnahmen der internen Qualitätssicherung:
 
  • Qualitätszirkel, Arbeitsgruppen,
  • Palliativ – Arbeitsgruppe
  • Erstellung/Pflege des QM-Handbuches
  • Koordinationskreis
  • Pflegevisiten
  • Arbeits-Schutz-Ausschuss
  • Qualitätssicherung im Lebensmittelbereich (HACCP)
  • Hausinterne Beauftragte für Sicherheit, Brandschutz und Hygiene
  • Interne Fortbildungen mit externen Referenten
Maßnahmen der externen Qualitätssicherung:
 
  • Prüfungen durch die Heimaufsicht und den Medizinischen Dienst der Kassen
  • Lebensmittelkontrolle durch das staatliche Veterinäramt
  • regelmäßige Teilnahme an Arbeitskreisen des Diakonischen Werkes
  • regelmäßige Treffen der Lehrter Einrichtungsleitungen
  • Teilnahme an Arbeitstreffen der Qualitäts-Management-Beauftragten
  • Teilnahme am betriebswirtschaftlichen Altenheim-Vergleich des DW
  • Kooperation mit Berufsfachschulen der Altenpflege
  • Verträge mit Fachkräften für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin
  • Interdisziplinäre Projektgruppe
  • Freiwillige Überprüfung der Kundenfreundlichkeit durch BIVA
  • Regelmäßige Sicherheitskontrolle elektrischer Anlagen und Geräte
Anregungen und Kritik von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von Angehörigen beziehen wir in die Qualitätsentwicklung mit ein.

Die letzte Prüfung durch die Heimaufsicht fand im Oktober 2008 statt.

Der Medizinische Dienst der Pflegekassen führte eine zweitägige Prüfung am 11. und 12. November 2008 durch.

Bei den Prüfungen wurde festgestellt, dass die bislang schon sehr ausführliche Pflegedokumentation noch verbessert werden kann. Eine genauere Darstellung des Prüfungsergebnisses wird demnächst von den Pflegekassen im Internet veröffentlicht.

 

 
2. Leistungsbeschreibung


2.1 Pflege und Betreuung

Grundpflege
Inhalt der Pflegeleistungen sind die im Einzelfall erforderlichen Hilfen zur Unterstützung, zur teilweisen oder zur vollständigen Übernahme der Aktivitäten im Ablauf des täglichen Lebens oder zur Beaufsichtigung oder Anleitung mit dem Ziel der eigenständigen Durchführung.
Hierzu gehören:
  • Hilfen bei der Körperpflege
  • Hilfen bei der Ernährung
  • Hilfen bei der Mobilität
Medizinische Behandlungspflege
Voraussetzung für Leistungen der med. Behandlungspflege ist, dass
  • die Behandlungspflege vom behandelnden Arzt veranlasst ist und dies in der Dokumentation festgehalten wird.
  • die persönliche Durchführung durch den behandelnden Arzt nicht erforderlich ist.
Soziale Betreuung
Mit dem Einzug der Bewohner und Bewohnerinnen verringern sich oft die bis dahin bestehenden, sozialen Kontakte. Die soziale Betreuung konzentriert sich daher darauf, die Beziehungen zu Bezugspersonen aus dem persönlichen Bereich und aus dem gesellschaftlichen Leben zu erhalten und soziale Kompetenzen der Bewohner und Bewohnerinnen zu fördern.

 

 

Die soziale Betreuung umfasst im Einzelnen folgende Leistungen:

  • Gestaltung eines wohnlichen Umfeldes im Innen- und Außenbereich, das den Bedürfnissen einer bewohnerorientierten Pflege und Betreuung gerecht wird, wie u.a. farbliche Gestaltung der Wohnbereiche und der Zimmertüren als Orientierungshilfe.
  • Angebote für Bewohner, zentral und in den Wohnbereichen wie: Bewegungsübungen, Spiele, Vorlesen
  • Feste, Veranstaltungen und Ausflüge, Gesprächskreise, Konzentrations- und Gedächtnistraining
  • Die Angehörigen werden von dem Einzug an in die Betreuung der Bewohnerinnen mit einbezogen.
    Durch die jahre- bzw. jahrzehntelange Vertrautheit mit dem Bewohner liefern sie Informationen über Vorlieben, Gewohnheiten, Bedürfnisse, die in den individuellen Tagesablauf mit einfließen.
  • Seelsorgerische Angebote wie Gottesdienste, Bibelstunden, Kontaktvermittlung zu Geistlichen
  • Sterbebegleitung: Nach ausführlicher Schulung aller Mitarbeiter und einer ehrenamtlichen Helfergruppe wurde der Einrichtung das Zertifikat für Palliativ-Kompetenz zugesprochen. In Absprache mit den Ärzten setzt sich das Pflegeheim für die Linderung von Schmerzen ein. In einer Trauerandacht im Wohnbereich haben Angehörige, Bewohner und Mitarbeiter die Gelegenheit, von dem Verstorbenen Abschied zu nehmen.

 

Um die immobilen Bewohner zu integrieren und ihnen die Teilhabe an Aktivitäten zu ermöglichen, werden viele der o.g. Angebote dezentral in den Wohnbereichen durchgeführt. Hier ist es auch möglich, bettlägerige Bewohner teilnehmen zu lassen.

Bei der Betreuung von demenziell Veränderten ist von den Pflegenden gefordert, die Erlebniswelt der Bewohner/innen als gegeben anzunehmen und sich dieser eigenen Welt als Begleiter zur Verfügung zu stellen. In einer speziellen Wohngruppe werden 14 Personen gepflegt und betreut. Unter anderem werden für diesen Personenkreis folgende Leistungen angeboten:

  • Einhaltung einer regelmäßigen Tagesstruktur mit erkennbaren Ritualen und Handlungen
  • Kennzeichnung der Zimmertüren mit Fotos oder Symbolen, sowie eigenen Zeichnungen oder Bildern neben der Funktions- und Namensbezeichnung.
2.2 Lage und Ausstattung des Hauses


Bauliche und räumliche Ausstattung
Das ev. Alters- und Pflegeheim Lehrte ist ein dreigeschossiger Gebäudekomplex, bei dem sich drei Flügel um das Haupthaus gruppieren.
Das Heim bietet Wohnraum für 98 Personen in 64 Einzel- und 18 Doppelzimmern und ist organisatorisch in fünf Wohn- und Pflegebereiche gegliedert.
2001 wurde die Großküche umfangreich saniert und modernisiert. Von hier aus erfolgt die Essensversorgung der Bewohner und Gäste und darüber hinaus noch die Belieferung von Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lehrte.
Die Bewohnerzimmer werden teilmöbliert angeboten. Vom Haus werden ein modernes Pflegebett, ein Nachttisch und ein Kleiderschrank gestellt. Jedes Zimmer ist mit Kabel- und Telefonanschluss ausgestattet. Es wird angestrebt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich ihren persönlichen Wohnbereich ansonsten selbständig und individuell einrichten. Auf Wunsch wird auch weiteres Mobiliar überlassen.


Lage, Erreichbarkeit
Die Einrichtung liegt ausgesprochen verkehrsgünstig. Das Zentrum der Stadt Lehrte ist in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Eine Bushaltestelle ist vor der Haustür. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten (Kiosk, Bistro, Bäcker, Buchladen, Supermarkt, Restaurants, Boutiquen, Apotheke) befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Arzt- und Therapiepraxen sind in der Nähe.


Sächliche Ausstattung (Hilfsmittelausstattung)
Im Ev. Alters- und Pflegeheim Lehrte werden für die pflegebedürftigen Bewohner bei Bedarf folgende Hilfsmittel u.a. vorgehalten:
  • Elektrisch verstellbare Pflegebetten und Pflegenachtschränke
  • Falt- und Liegerollstühle für die hauseigene Versorgung
  • Rollatoren und andere Gehhilfen
  • Ausreichende Anzahl an Aufrichthilfen

 

Unterkunft und Verpflegung / Hauswirtschaftliche Leistungen

Wir legen Wert auf eine schmackhafte und ausgewogene Speise- und Getränkeversorgung.
Täglich werden in der Menügestaltung die Bedürfnisse nach Schon- und Vollkost berücksichtigt. An zwei Wochentagen steht ein zweites Menü zur Auswahl. Darüber hinaus wird Diätkost angeboten.

Der Speiseplan kann unter Mitwirkung des Heimbeirates und der Bewohner gestaltet werden und wird als Wochenplan in der Einrichtung ausgehängt.
Es werden drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten, bei Bedarf eine dritte Zwischenmahlzeit gereicht.

Die Mahlzeiten sind ein wesentlicher Bestandteil der Tagesstrukturierung. Sie werden zu folgenden Zeiten angeboten:

Frühstück
Zwischenmahlzeit
Mittagessen
Nachmittagskaffee
Abendessen
Spätmahlzeit
ab 8.00 Uhr
ab 10.00 Uhr
ab 12.00 Uhr
ab 14.30 Uhr
ab 17.15 Uhr
bei Bedarf und auf Wunsch
Die Reinigungsleistungen werden durch eine Fremdfirma erbracht.

Die Wäscheversorgung und -reinigung wird ebenfalls durch eine Fremdfirma gesichert. Dies umfasst auch die Wäsche der Bewohner und Bewohnerinnen.

 

2.3 Preise
 

tägliche Kosten

monatliche Kosten

Stufe A) Anteil Pflege B) Anteil Unterkunft Verpflegung C) Anteil Invest.-kosten) Gesamt-entgelt (A+B+C) Gesamtent-gelt Zuzahlung Pflegekasse Verbleibender Eigenanteil
G 26,01 € 18,15 € 15,80 € 59,96 € 1.823,98 € 0,00 € 1.823,98 €
G*) 38,06 € 18,15 € 15,80 € 72,01 € 2.190,54 € 0,00 € 2.190,54 €
1 45,72 € 18,15 € 15,80 € 79,67 € 2.423,56 € 1.023,00 € 1.400,56 €
2 59,79 € 18,15 € 15,80 € 93,74 € 2.851,57 € 1.279,00 € 1.572,57 €
3 74,00 € 18,15 € 15,80 € 107,95 € 3.283,84 € 1.510,00 € 1.773,84 €
*) nur für Kurzzeitpflege

 

2.4 Personalausstattung
Die Betreuung und Versorgung der Bewohner/innen erfolgt durch Pflegefachkräfte und eingewiesene Pflegehilfskräfte. Bei den Pflegefachkräften handelt es sich um examinierte Altenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen.

Für die Koordination ist die Pflegedienstleitung verantwortlich.

Wir legen Wert auf die Ausbildung von Fachkräften in den Bereichen Pflege, Küche und Verwaltung.
Die Einrichtung arbeitet mit ehrenamtlichen Helferinnen und einer eigenen Palliativ-Gruppe zusammen.
Das Ev. Alters- und Pflegeheim ist Ausbildungsstätte für Altenpflegerinnen und –helferinnen.

Qualifikation des Personals
Die gesetzlichen Vorgaben des SGB XI und der Heimpersonalverordnung werden erfüllt. Eine Fachkraftquote von mindestens 50% ist uns wichtig. Damit ist zugleich gewährleistet, dass rund um die Uhr eine examinierte Pflegekraft anwesend ist. Gegen eine gesetzliche Absenkung der Fachkraftquote wehren wir uns ausdrücklich.

 

2.5 Ärztliche Betreuung
Die ärztliche Behandlung der Bewohnerin / des Bewohners wird unter Berücksichtigung der freien Arztwahl durch die Hausärzte übernommen und eine kontinuierliche Betreuung innerhalb der Einrichtung gewährleistet. Mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten besteht fachliche Kooperation.

 

2.6 Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung ins Gemeinwesen
Es besteht eine intensive Zusammenarbeit des Pflegeheims mit den örtlichen Vereinen, Gruppen, Schulen, Kindergärten und Kirchengemeinden. Öffentliche Veranstaltungen finden reges Interesse in der Bevölkerung und sind Bestandteil des kommunalen Kulturprogramms. Dadurch werden die bestehenden sozialen Kontakte der Bewohnerinnen und Bewohner gepflegt und gefördert.

 

2.7 Mitbestimmung und Autonomie
Der Heimbeirat setzt sich aus fünf Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen. Er trifft sich regelmäßig einmal im Monat mit der Heimleitung um aktuelle Anliegen des Heimlebens zu besprechen. Dabei werden Anliegen der Bewohner zur Sprache gebracht, aber auch Informationen der Leitung an die Bewohner weitergegeben. Der Heimbeirat hat bei wichtigen Anliegen wie z.B. Investitionen, Änderung des Heimentgeltes, ein Mitbestimmungsrecht.

 

3. Anregungen und Kritik

von Bewohnerinnen und Bewohnern, von Angehörigen, sowie von Mitarbeiterinnen beziehen wir in die Qualitätsentwicklung mit ein. Alle zwei bis drei Jahre führen wir eine schriftliche Befragung bei den genannten Personenkreisen durch.
Nach Absprache stehen die leitenden Mitarbeiter zur Verfügung, um Anregungen und Kritik entgegen zu nehmen. Jederzeit können Sie Ihre Meinung auch auf einem Zettel im grünen Briefkasten am Empfang deponieren.

 

3.1 Ihre Bewertung unseres Hauses

Ihre Meinung ist uns wichtig. Bitte zögern Sie nicht, schreiben oder rufen Sie uns an!
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